Meldung · Quelle: Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), 27.08.2026
Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland hat sich im August 2026 aufgehellt. Nach dem Konsumklima, das das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) am 27. August 2026 veröffentlichte, steigt der Indikator für September um 2,8 Punkte auf minus 26,6 Punkte. Im Vormonat hatte er revidiert bei minus 29,4 Punkten gelegen. Die Daten erhebt NIQ/GfK im Auftrag des NIM, befragt wurden vom 30. Juli bis 10. August 2026 rund 2.000 Personen.
Den Anstieg trägt vor allem die Einkommenserwartung. Sie legte um 16,2 Punkte auf 1,7 Punkte zu und liegt damit so hoch wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Im Februar 2026 hatte sie 6,3 Punkte erreicht. Die Sparneigung ging um 1,5 Punkte auf 15,5 Punkte zurück. Die Anschaffungsneigung blieb mit minus 9,8 Punkten fast unverändert. Die Konjunkturerwartung stieg zum vierten Mal in Folge, um 2,4 auf minus 3,9 Punkte. Rolf Bürkl, beim NIM für das Konsumklima zuständig, sieht auch von Unternehmensseite eher positive Signale.
Das Konsumklima beruht auf Selbstauskünften privater Haushalte zu ihren Erwartungen und Absichten, nicht auf tatsächlichen Käufen. Es setzt sich aus Teilgrößen wie Einkommenserwartung, Anschaffungs- und Sparneigung zusammen. Für die Markt- und Konsumforschung macht der Indikator damit sichtbar, wie sich Erwartungen und Kaufbereitschaft der Haushalte von Monat zu Monat verschieben.
Originalmitteilung: Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), 27.08.2026: Mitteilung lesen (abgerufen 2026-10-22)